Sie sind hier
Umweltbildung
Umweltbildung ist etwas, das wir an der Schule theoretisch vermittelt bekommen können (Frage: Wie lässt sich das große Ziel des sog. „klimaneutralen Verhaltens“ begründen?), das aber gleichzeitig immer praktisch angegangen werden sollte (Frage: Wie lüfte ich mein Klassenzimmer richtig?). Umweltbewusstes Verhalten soll sich also in unserem Handeln, in unserem Lebensstil verankern. In unserem jeweiligen Umfeld – in diesem Fall am Pirckheimer-Gymnasium – könn(t)en wir alle dahingehend etwas bewirken, im Sinne des allseits bekannten Mottos „Global denken – vor Ort handeln“, und zwar ÖKO-logisch.
UNSER „HANDWERKSZEUG“
Worauf achten wir beim Kauf neuer „Schulsachen“? Zum Beispiel auf folgende Siegel:
- Hefte, Blöcke usw. ... am besten gleich aus Recyclingpapier, mindestens aber aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff verlangen! Ergebnis: Holzverbrauch und Wasserbelastung sinken.
- Bleistifte, Buntstifte, einfache Lineale usw. ... aus Holz wählen, am besten ohne Lackierung.
- Wir wählen Solartaschenrechner und lösungsmittelfreie Kleber.
- Wir lassen die sog. „Tintenkiller“ ... links liegen!
Für Surfausflüge zum Thema „Umweltfreundliche Materialien, Klimaschutz und mehr“ bieten sich z.B. folgende Adressen an:
- www.blupingu.de („Das nachhaltige Regionalportal für eine Metropolregion Nürnberg“)
- www.co2-rechner.bayern.de
- www.energienetz.de
- www.energieverbrauch.comwww.klima-sucht-schutz.de
- www.thema-energie.de (kostenlose Telefonverbindung 08000-736734)
MÜLLVERMEIDUNG und MÜLLTRENNUNG
Wie lässt sich kostenintensiver, weil arbeitsaufwändiger Müll vermeiden?
- Wir bringen Pausenbrote und -getränke in Mehrwegbehältern in die Schule.
- Alufolie, Getränkedosen und –kartons oder Einwegflaschen sind nicht erwünscht, da sie die Abfallmenge an der Schule unnötig vergrößern. Wer dem preisgünstigen Mittagessen in unserer neuen Mensa den Vorzug gibt, braucht übrigens auch keine Essens- verpackungen zu hinterlassen...
- Mülltrennung (Zweck: Recycling) sollte selbstverständlich sein: In Schulhaus und Klassenzimmern sind deshalb für Papierabfälle die blauen, für Verpackungsabfälle die gelben (entspricht dem „Gelben Sack“), für Restmüll die roten Abfalleimer vorgesehen.
ENERGIE- UND WASSERMANAGEMENT
Vor zwölf Jahren, zu Beginn des Schuljahres 1999/2000, wurde das Projekt KEiM (Keep Energy in Mind / Denk an die Energie) gestartet, bei dem auch unsere Schule - mit über 30 anderen Nürnberger Schulen - mit dem Pädagogischen Institut (PI) und dem Kommunalen Energiemanagement der Stadt Nürnberg (KEM) zusammenarbeitet.
Nach alljährlichen „technischen“ (d.h. auf Verbrauchszahlen bezogenen) Einsparungen
im Energieverbrauch gab es im Jahr 2004 zum ersten Mal eine Abrechnung auch nach pädagogischen Gesichtspunkten. Das Pirckheimer-Gymnasium kam dabei erstmals in den Genuss einer sog. Bonusausschüttung samt Prämie für seine Umweltaktivitäten und erhielt dafür einen Betrag von € 2.700. Auch in allen (!) folgenden Schuljahren erhielt unsere Schule Geldprämien in etwa dieser Höhe.
Honoriert wurde von der KEiM-Jury stets, neben innerschulischer „Aufklärungsarbeit“ und der Kooperation mit der N-ERGIE AG, dass - jedes Schuljahr aufs Neue - unsere Energieberater/innen der Klassen 5 bis 10 als „Experten“ / “Wächter“ / “Aktive“ für sinnvollen Umgang mit Wasser, Licht und Heizungswärme auftreten. Für das vergangene Schuljahr 2010/11 erhoffen wir erneut einen Bonusbetrag.
(Weitere Informationen dazu: www.keim.nuernberg.de)
14 JAHRE PHOTOVOLTAIK – HERE COMES THE SUN
Solarprojekt I
Seit Oktober 1997 produziert eine der ersten schuleigenen Photovoltaik-Anlagen im Nürnberger Raum (1,58 Kilowatt Spitzenleistung) auf dem Dach der Sporthalle elektrischen Strom aus Sonnenlicht! Wir speisen unseren „Sonnen-Strom“ direkt in das Netz ein. Jede Kilowattstunde wird dabei vom Abnehmer N-ERGIE im Rahmen des Erneuerbare-Energien- Gesetzes (EEG) vergütet.
Solarprojekt II
Der „Verein der Freunde des PGN“ leitete zu Beginn des Jahres 2007 eine Erweiterung der ersten PV-Anlage in die Wege. Installiert wurde diese zweite PV-Anlage (ebenfalls 1,58 Kilowatt Spitzenleistung, etwa 7000 € Kosten) im September 2007 auf dem Dach der Sporthalle unter tatkräftiger Mitwirkung einer Arbeitsgruppe aus Schülern aus dem Kreis der Energieberater und Lehrkräften (Fr. Scefilfvefrctn-sCshurfi3sot7eel8, Hr. Dr. C3a4rorka3rgao, Hr. Dr. L7untnhuemr0). Diese Anlage wurde v.a. über Spenden und PGN-Solaraktien finanziert.